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Mückenlarven, Algen, Kaulquappen & mehr

Was tun, wenn es in Ihrer Regentonne nur so von Mückenlarven, Algen oder sonstigen Verunreinigungen wimmelt? Ergreifen Sie lieber schnell die Initiative, bevor Sie noch eine Mückenplage am Hals haben, die Ihnen das Gießen der Blumen im Garten deutlich vermießen kann. Im Sommer können Mücken zur richtigen Plage werden. Zum Beispiel etwa dann, wenn sie in einer großen Schar im Garten oder sogar im Haus umher schwirren. Zwar können Sie nicht komplett verhindern, dass Mücken durch Ihren Garten schwirren, dafür können Sie deren Population aber gezielt minimieren. Für die Eiablage brauchen Mücken nämlich stehendes Wasser. Eine Regentonne ist daher also die beste Brutstätte für diese Insekten. Wenn Sie das jedoch wissen, können Sie einiges unternehmen, um eine Mückenplage zu verhindern.

Prävention – Regentonnen nicht zur Brutstätte werden lassen

1. Regentonnen mit Deckel abdecken:

Die beste Methode gegen eine Mückenplage ist natürlich, Maßnahmen zu ergreifen, dass es erst gar nicht so weit kommen kann. Die einfachste Methode, die Sie schon beim Kauf beachten können, ist einen Deckel für Ihre Regentonnen zu benutzen. Diese sind manchmal sogar im Lieferumfang enthalten oder können günstig zusätzlich erworben werden. Wir empfehlen daher unbedingt, gleich einen Deckel mitzubestellen.

2. Regentonnen leeren:

Mückelarven brauchen circa drei bis vier Wochen, um Fliegen zu können. Sollten Sie in dieser Zeit kein Regenwasserbenötigen, dann können Sie Ihre Regentonnen auch komplett leeren. Damit sind Sie jedenfalls die Mückenlarven los und beugen somit der Plage vor.

Regentonnen voller Mückenlarven

Hier ist das unverzügliche Handeln Pflicht. Entfernen Sie die Mückenlarven aus Ihren Regentonnen bevor sie sich zur nervigen Plage entwickeln. Nachdem die Larven aus ihren Eiern geschlüpft sind, halten sich diese noch einige Zeit aud der Wasseroberfläche aus. Dabei nutzen sie die Oberflächenspannung, um nicht unter zu gehen.

3. Pflanzenöl oder Spülmittel

Mit diesen Hausmittelchen können Sie ganz leicht, die Oberflächenspannung des Wassers reduzieren. Dafür reichen in der Regel schon ein paar Tropfen. Probieren Sie es einfach aus. Aber bitte sind Sie maßvoll mit dem Spülmittel, schließlich wollen Sie das Wasser noch zum Gießen verwenden und nicht Ihren Pflanzen schaden.

4. StechmückenFrei

Auf dem Markt gibt es verschiedene Mittelchen, mit denen sich Mücken bekämpfen lassen. So können Sie solche Produkte im Baumarkt um die Ecker oder einfach bei Amazon erwerben. Diese sind meistens biologisch abbaubar und somit unschädlich. Diese Methode stellt mit der Prävention durch einen Deckel, die wirkungsvollste dar und sorgt dafür, dass die Mückenlarven komplett vernichtet werden. Das wohl bekannteste Produkt ist das StechmückenFrei von Neudorff. Einfach anwendbar, günstig und zuverlässig.

Algen

Wie bei Mücken ist auch bei Algen die beste Methode die Prävention. Algen entstehen vor allem durch die direkte Sonneneinstrahlung. Daher ist die einfachste Methode, einen Deckel zu verwenden. Damit entziehen Sie den Algen eine Wichtige Wachstumsgrundlage. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, den Algen die Nährstoffe im Wasser durch andere Pflanzen zu entziehen. Da das Wasser aber die Nährstoffe für die Pflanzen enthalten soll, ist das eine eher ungeeignete Methode. Sollten Sie keine Deckel haben oder die Verwenung nicht schnell genug zu Ergebnissen führt, dann hilft oftmals nur noch die Verwendung von dedizierten Chemikalien. Wir empfehlen jedoch die einfache Verwendung eines Deckels und ein bisschen Geduld. Dann sollte sich das Thema von selbst erledigen.

Wie kommen Kaulquappen in die Regentonne?

Wie Tiere an bestimmte Orte kommen, die eigentlich nicht ihr Lebensbereich sind, ist oftmals ein Rätsel. Dies gilt auch, wenn ein Gartenbesitzer in seiner Regentonne Froschlaich entdeckt bzw. kleine Kaulquappen. Viele fragen sich: Ist der laichende Frosch auch noch drinnen bzw. wie ist dieser in das doch recht hohe Auffangbehältnis für Regenwasser gekommen? Doch wie bei allen Rätseln, die Tiere betreffen, gibt es natürlich auch hier eine logische Erklärung. Zunächst einmal muss man Spekulationen Einhalt gebieten: Da Frösche keine Senkrechtkletterer sind und auch keine großen Springer ist es schon teils ein Rätsel, warum in einer freistehenden Regentonne sich plötzlich Kaulquappen befinden. Um dieses Rätsel zu lösen, muss man einige Tage ab dem Tag der Entdeckung der Kaulquappe zurückgehen.

Schnelle Entwicklung

Die Entwicklung vom Ei (Laich) zur Kaulquappe dauert es ca. 10 Tage. Dass gerade an Regentagen der Froschlaich unentdeckt bleibt, ist nicht ungewöhnlich. Denn meist schaut sich der Gartenbesitzer nur vom Haus bzw. Fenster aus an, ob die Tonne eventuell per Hand oder über den Schlauch entleert werden muss zwischendurch.

Rätselauflösung

Doch nun zur eigentlichen Rätselauflösung: Nein, die Frösche hüpfen bzw. klettern nicht selbst in eine Regentonne und legen dort ihren Laich ab, der sich binnen von 13 Tagen zum Frosch entwickelt. Der Laich wird meist durch Vögel an bzw. in die Tonne im Garten getragen. Diese nehmen den Froschlaich an ihren Füßen auf, wenn sie sich in einem entsprechenden Gewässer aufhalten, in dem Frösche ihren Laich abgelegt haben. Und Vögel baden bzw. trinken (oder fressen gerne aus der Regentonne lebende Insekten) – vor allem wenn die Regentonne unbeobachtet ist vom Menschen. Der Laich spült sich dadurch von den Vogelfüßen ab und gelangt in die Regentonne. Teils hängt der Froschlaich am Vogelschnabel, wenn der Vogel gerade im Bach etc., wo die Frösche gelaicht haben, ebenfalls irgendwelche Insekten herausgepickt hatte.