Graf 501206 Regentonne eckig 300 L mit Deckel und Hahn, grĂŒn*
REGENTONNE REGENFASS WASSERFASS REGENWASSERBEHÄLTER REGENWASSERFASS GARTENFASS Eichenfass 50l / 120l / 240l / 450 Liter (Regenwassertonne Eichenfass 240L)*
Ondis24 Regentonne schwarz Regenwassertank Wasserfass Regenwassertonne 220 Liter mit Deckel, StĂ€nder, Hahn und FĂŒllautomat*
Regentonne Regenspeicher Maurano 300 Liter Farbe black granit aus UV- und witterungsbestĂ€ndigem Material. Regenfass bzw. Regenwassertonne mit kindersicherem Deckel und hochwertigen MessinganschlĂŒssen*
Ondis24 Regenspeicher Regentonne Regenwassertonne WasserbehĂ€lter Wasserspeicher Amphore Terracotta 360L aus Kunststoff mit 2 Entnahmestellen und integriertem BlumenkĂŒbel*
Modell
Graf Regentonne eckig mit Deckel und Hahn
Amur Regenwassertonne Eichenfass
Ondis Regenwassertonne mit Deckel
Maurano Regenwassertonne mit kindersicherem Deckel
Ondis24 Regenspeicher Amphore
Volumen
300 Liter
240 Liter
220 Liter
300 Liter
360 Liter
Abmessungen
80 x 66 x 92 cm
78 x 54 x 58 cm
107 x 72 x 72 cm
118 x 40 x 80 cm
120 x 72 x 80 cm
Gewicht
9 Kg
12 Kg
8,2 Kg
23 Kg
7,5 Kg
Preis
53,90 EUR
144,95 EUR
69,95 EUR
269,90 EUR
139,95 EUR
Graf 501206 Regentonne eckig 300 L mit Deckel und Hahn, grĂŒn*
Modell
Graf Regentonne eckig mit Deckel und Hahn
Volumen
300 Liter
Abmessungen
80 x 66 x 92 cm
Gewicht
9 Kg
Preis
53,90 EUR
REGENTONNE REGENFASS WASSERFASS REGENWASSERBEHÄLTER REGENWASSERFASS GARTENFASS Eichenfass 50l / 120l / 240l / 450 Liter (Regenwassertonne Eichenfass 240L)*
Modell
Amur Regenwassertonne Eichenfass
Volumen
240 Liter
Abmessungen
78 x 54 x 58 cm
Gewicht
12 Kg
Preis
144,95 EUR
Ondis24 Regentonne schwarz Regenwassertank Wasserfass Regenwassertonne 220 Liter mit Deckel, StĂ€nder, Hahn und FĂŒllautomat*
Modell
Ondis Regenwassertonne mit Deckel
Volumen
220 Liter
Abmessungen
107 x 72 x 72 cm
Gewicht
8,2 Kg
Preis
69,95 EUR
Regentonne Regenspeicher Maurano 300 Liter Farbe black granit aus UV- und witterungsbestĂ€ndigem Material. Regenfass bzw. Regenwassertonne mit kindersicherem Deckel und hochwertigen MessinganschlĂŒssen*
Modell
Maurano Regenwassertonne mit kindersicherem Deckel
Volumen
300 Liter
Abmessungen
118 x 40 x 80 cm
Gewicht
23 Kg
Preis
269,90 EUR
Ondis24 Regenspeicher Regentonne Regenwassertonne WasserbehĂ€lter Wasserspeicher Amphore Terracotta 360L aus Kunststoff mit 2 Entnahmestellen und integriertem BlumenkĂŒbel*
Modell
Ondis24 Regenspeicher Amphore
Volumen
360 Liter
Abmessungen
120 x 72 x 80 cm
Gewicht
7,5 Kg
Preis
139,95 EUR

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Die Regentonne

Das aufgefangene Regenwasser eignet sich ideal, um den Garten effizient zu bewÀssern. Dank stabilem und wetterfestem Kunststoff garantiert eine moderne Regentonne langlebige Haltbarkeit. Mit einem Fassungsvermögen von zwischen 100 und 1000 Litern können die geeigneten Modelle dem Einsatzbereich entsprechend ausgewÀhlt werden.

Welches Format sich fĂŒr den jeweiligen Bedarf am besten eignet, ist unter anderem von der DachflĂ€che abhĂ€ngig, von welcher das Regenwasser in die Regenwassertonne geleitet wird. Die vielseitig einsetzbaren Regentonnen sind in diversen Formaten erhĂ€ltlich. In Kombination mit einer Pumpe kann die Regenwassertonne auch mit einem Gartenschlauch verwendet werden, wodurch das BewĂ€ssern von Pflanzen, BĂ€umen und Co. noch leichter fĂ€llt.

Inhaltsverzeichnis

Welche Arten der Regenwassertonne kann man kaufen?

Klar, eine Regenwassertonne soll in erster Linie das Regenwasser sammeln. Damit diese Tonne jedoch Ă€sthetisch zum Garten passt oder sich nicht zu sehr mit der Umgebung beißt, gibt es Regenwassertonnen in unterschiedlichsten Varianten.

Es muss nicht immer die klassische grĂŒne und runde Regentonne sein. Vielfach bietet sich ein unauffĂ€lliger Wandtank an, der sich gut in die Umgebung einfĂŒgt oder ein Regenfass, das aufgrund der besonderen Ästhetik punkten kann. Diese meist aus Kunststoff bestehenden RegenfĂ€sser ahmen wunderbar die Optik eines alten und rustikalen Weinfasses nach, was nebenbei noch einen wunderschönen dekorativen Aspekt in Ihren Garten bringt.

Wozu braucht man eine Regenwassertonne?

Bevor man sich eine Regentonne kaufen möchte, fragt man sich natĂŒrlich nach dem Warum: Warum sollte man sich eine Regentonne kaufen? Bringt eine Regenwassertonne wirklich etwas? Hat man von der Regenwassertonne abgesehen von dem kostenlosen Gießwasser noch einen anderen Vorteil?

Die Antwort auf die Fragen ist je nach Ausgangssituation immer ein wenig anders. Der wohl wichtigste Grund fĂŒr den Kauf einer Regentonne ist sicherlich, dass man dadurch ganz automatisch und kostenlos Wasser zum Gießen bekommt. Es ist daher auch fĂŒr jeden mit Haus und/oder Garten empfehlenswert, sich eine Regentonne zu kaufen.

Dabei sollte man auch betonen, dass das Regenwasser natĂŒrlich ohne Regenwassertonne sowieso auf das Dach fĂ€llt, aber ohne Regentonne ungenutzt im Boden versickert, was an sich sehr schade ist. Warum sollte man nicht das nutzen, was man sowieso schon kostenlos bekommt?

Auch wenn eine Regenwassertonne eine Anfangsinvestition darstellt, so refinanziert sie sich eigentlich recht schnell. FĂŒr viele stellt eine solche Tonne neben den praktischen VorzĂŒgen auch ein optisch ansprechendes Accessoire im Garten dar, was diesen ein bisschen aufhĂŒbschen soll. Allerdings muss man bei solchen Varianten auch meistens etwas mehr Geld einplanen.

Wie funktioniert eine Regentonne?

Das Prinzip der Regenwassertonne ist eigentlich recht simpel. Das Regenwasser fĂ€llt auf das Dach und wird ĂŒber die Dachrinne in ein entsprechendes Fallrohr weitergeleitet. Diese sind meistens an den Ecken von HĂ€usern angebracht und befördern das Regenwasser in Richtung Regenwassertonne.

Bevor es sich dort aber ansammeln kann, muss es zuerst den Regenwassersammler oder Regenwasserdieb passieren (die Bezeichnungen variieren bei diesem kleinen Teil). Dieser stellt im Prinzip eine Art Filter dar, der einerseits den Unrat wie Dreck oder BlĂ€tter aus der Dachrinne vom Regenwasser trennt und andererseits dafĂŒr sorgt, dass die Regentonne nicht ĂŒberlaufen kann.

Allerdings muss man hier erwÀhnen, dass diese Teile nicht immer vorhanden sind. Ein Regenwasserdieb ist aber dennoch eine sehr sinnvolle Anschaffung, die gleich mit besorgt werden sollte, wenn man sich eine Regentonne kaufen möchte.

Regentonne kaufen – Was muss man beachten?

Obwohl sich das Thema „Regenwassertonne“ eigentlich ziemlich trivial anhört, so gibt es dennoch einige Dinge zu beachten bzw. zu berĂŒcksichtigen. Dabei handelt es sich natĂŒrlich um einfachere Dinge, die dann aber auch mal gerne ĂŒbersehen oder beim Kauf vergessen werden. Die moderne Regentonne ĂŒberzeugt mit ihrer sehr stabilen Verarbeitung, wobei die Möglichkeit besteht, die Regentonne beliebig mit optional erhĂ€ltlichen Erweiterungssets zu erweitern.

Aus UV-stabilen und zu 100 Prozent recycelbarem Kunststoffmaterial gefertigt kann die Regentonne im Handumdrehen montiert werden, da die Tanks mit praktischen patentierten Schnellverbindern ausgestattet sind. FĂŒr den Einsatz im Garten oder im Keller eignen sich stabile Regenwassertonnen, die ĂŒber eine integrierte FĂŒllstandanzeige verfĂŒgen. Dank großer Deckel lassen sich die Modelle einfach und schnell reinigen.

Die meisten Regenspeicher sind inzwischen sogar frostsicher und sorgen wĂ€hrend der Frostzeit im Winter fĂŒr Enstpannung. Einen gefĂŒllten Regentank im Winter draußen einfach stehen zu lassen, ist fĂŒr die meisten Modelle problematisch und kann zu verschiedensten SchĂ€den fĂŒhren. Es lohnt sich also darauf zu achten, dass das neue Wasserfass auch eine gewisse KĂ€lte aushalten kann.

Was kostet eine Regentonne?

Wenn man sich eine Regentonne kaufen möchte, dann stellt man sich natĂŒrlich auch die Frage nach dem Preis. Dieser kann allerdings von eigenen Vorlieben, dem Modell der Regenwassertonne, der GrĂ¶ĂŸe, dem Material und vielen anderen Faktoren abhĂ€ngen. GrundsĂ€tzlich gibt es bereits schlichte Regenwassertonnen fĂŒr unter 100 Euro.

Diese sind optisch nicht sonderlich ansprechend und bestehen in aller Regel aus Kunststoff. Ebenso ist das Volumen in diesem Preisbereich meist recht gering, eignet sich daher aber wunderbar fĂŒr sehr kleine GĂ€rten oder einfach DĂ€cher mit mehreren Anschlussmöglichkeiten. Der wohl typischste Preis liegt zwischen 100 und 200 Euro.

Leute, die sich eine neue Regentonne kaufen möchten, finden hier auch die meiste Auswahl und können so sehr einfach zwischen verschiedensten Designs, Materialien und auch GrĂ¶ĂŸen auswĂ€hlen. Bereiche ĂŒber 200 Euro werden in der Regel nur bei grĂ¶ĂŸeren GĂ€rten, ambitionierten Hobby- oder ProfigĂ€rtnern bzw. optisch ausgefalleneren Varianten berĂŒhrt.

Idealerweise lohnen sich Modelle zwischen 200 und 500 Litern Fassungsvermögen fĂŒr „durchschnittliche“ GĂ€rten. Diese bieten hinsichtlich Preis und Leistung einfach das beste VerhĂ€ltnis. Lukrative Modelle kann man sich beispielsweise auf diesem Übersichtsartikel zu den Regentonnen mit 500 Liter Fassungsvermögen ansehen.

Allerdings findet man hier auch meistens die wunderschönen Modelle der sonst so schlichten Regenwassertonne. Eine mediterrane Amphore kann beispielsweise den Garten schon um einiges aufwerten. Eine gute Adresse fĂŒr Regentonnen bieten die großen und bekannten Hersteller wie Garantia [1] oder Graf [2], die beide schon seit vielen Jahren zu den Platzhirschen in der Szene gehören und demnach auch genauer ins Auge genommen werden sollten. Ebenso empfiehlt es sich, die regionalen BaumĂ€rkte oder bekannten Handwerker-Online-Shops zu durchforsten. Dort gibt es immer mal wieder ein gutes Angebot, bei dem man so richtig Geld sparen kann. Es gilt also Augen auf beim Regentonnen Kauf.

Wie groß muss die Regentonne sein?

Die optimale GrĂ¶ĂŸe der Regenwassertonne wird entgegen der landlĂ€ufigen Meinung eigentlich ĂŒber die konkrete Niederschlagsmenge fĂŒr eine bestimmte Region und die FlĂ€che, auf die dieser Niederschlag fĂ€llt („Projizierte DachflĂ€che“) berechnet. Wie das genau funktioniert erfahren Sie hier. Fall Sie aber keine Lust auf eine genaue Berechnung haben, dann können Sie aber auch getrost eine Standard-Regenwassertonne wĂ€hlen. Diese meisten decken die typischen GrĂ¶ĂŸen fĂŒr durchschnittliche HĂ€user ab. So sind Regenwassertonnen mit einem Volumen von 200-300 Liter bzw. 300-400 Liter fĂŒr einen typischen Privatgebrauch meistens ausreichend. Ambitioniertere GĂ€rtner greifen teilweise schon mal auf einen 500 l bzw. sogar 1000 l  Wassertanks bzw. Regenwassertanks zurĂŒck, um erstens mehr speichern zu können und zweitens natĂŒrlich den Gießbedarf oder generellen Regenwasser-Bedarf zu decken. Wir empfehlen jedoch bestenfalls gleich zwei Regenwassertonnen aufzustellen, da Ihr Dach schließlich auch zwei DachschrĂ€gen hat und Sie nur so, das ganze Regenwasser auch auffangen können. Wenn Sie Wasser zudem ein wenig lĂ€nger speichern wollen und ev. sogar nicht nur fĂŒr das Gießen, sondern auch beispielsweise fĂŒr die Toiletten-SpĂŒlung verwenden wollen, dann empfehlen sich grĂ¶ĂŸere Tonnen oder sogar Wassertanks bzw. Zisternen, die in der Erde vergraben oder im Keller installiert werden und somit ein lĂ€ngeres und umfassenderes Speichern ermöglichen.

Die verschiedenen Regenwassertonnen Kategorien

Auch wenn man bei einer klassischen Regenwassertonne eher an die typische runde Form in der Farbe GrĂŒn denkt, so gibt es doch wesentlich mehr Varianten auf dem Markt. Diese unterscheiden sich hauptsĂ€chlich in diesen Kategorien: Form, Material, Farbe und GrĂ¶ĂŸe

[row][col class=“col-sm-4″]

Formen

  • Regentonne rund
  • Regentonne eckig
  • Weinfass
  • Regentonne Amphore
  • Wandtank
  • SĂ€ulentank
[/col][col class=“col-sm-4″]

Material

  • Regentonne Holz
  • Regentonne Holzoptik
  • Regentonne Steinoptik
[/col][col class=“col-sm-4″]

Farbe

  • Regentonne anthrazit
  • Regentonne grau
  • Regentonne grĂŒn
  • Regentonne blau
[/col][/row][row][col class=“col-sm-4″]

GrĂ¶ĂŸe

  • Regentonne 1000l
  • Regentonne 500l
  • Regentonne 400l
  • Regentonne 300l
  • Regentonne 100l
[/col][col class=“col-sm-4″]

Hersteller

  • Graf Regentonne
  • Garantia Regentonne
  • Baywa Regentonne
  • Bauhaus Regentonne
[/col][col class=“col-sm-4″]

Zubehör

  • Regenwassersammler
  • Wasserhahn
  • Deckel
  • Überlauf
[/col][col class=“col-sm-4″][/row]

Regenwassertonnen Ratgeber

Eine Regenwassertonne stellt eine kostengĂŒnstige Alternative fĂŒr die BewĂ€sserung der Pflanzen im Garten da. Doch ebenso kann man mit einer solchen den Garten stilistisch etwas aufwerten. Nicht nur ProfigĂ€rtner können von einem solchen Modell profitieren, sondern eigentlich jeder mit einem Garten oder Haus. In den folgenden Ratgeber zur Regenwassertonne bzw. Regentonne oder Regenfass möchten wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Kriterien geben, die vor allem nach dem Kauf eine Rolle, besonders bei der tĂ€glichen Benutzung, spielen.

Regenwassertonne sicher aufstellen

Schon bei dem Aufstellen der Regenwassertonne kann man zahlreiche Fehler machen. Diese könnte man unter UmstĂ€nden spĂ€ter sehr bereuen wenn diese Tonne mal voll mit Wasser ist und dann entweder umfĂ€llt oder sich nicht mehr verrĂŒcken lĂ€sst. Daher sollten Sie ein paar Punkte beachten, die wir in unserem Regentonne sicher aufstellen Ratgeber zusammengestellt haben.

Regentonne winterfest machen

Eine volle Regenwassertonne ist im Winter immer eine gewisse Gefahr und auch wenn viele Hersteller mit „frostsicher“ werben, so ist dies doch oft nicht der Fall. Dementsprechend sollten Sie einige Maßnahmen ergreifen bevor der erste richtige Frost kommt. Diese finden Sie in unserem Regentonne winterfest machen Ratgeber.

Wie muss man eine Regentonne anschließen?

Um Regentonnen anzuschließen, brauchen Sie grundsĂ€tzlich drei verschiedene Dinge. Neben der eigentlichen Regenwassertonne, die auf Ihre persönlichen BedĂŒrfnisse zugeschnitten ist (Optik, GrĂ¶ĂŸe, etc.), benötigen Sie natĂŒrlich eine Dachrinne mit Fallrohr und einen sogenannten „Regenwasserdieb“ bzw. Regensammler (die Bezeichnungen variieren hier)

Dachrinne mit Fallrohr

Über die Dachrinne brauchen Sie sich eigentlich kaum Gedanken machen, da diese meistens beim Bau schon gut konstruiert wurde. Wichtig ist hierbei allerdings, dass die Dachrinne und das Fallrohr entsprechend frei bzw. gereinigt sind. Dinge wie BlĂ€tter oder GeĂ€st sorgen ganz gerne fĂŒr verstopfte Rohre und dann fĂŒr angespannte Nerven. Um dies zu vermeiden, gibt es verschiedene Dachrinnen-Schutzvorrichtungen. Diese bestehen in der Regel aus einfachen Gittern oder Netzen und sorgen dafĂŒr, dass das Laub, usw. nicht in das Fallrohr. gelangen kann

Regensammler/Regenwasserdieb

Dieses Teil hat die Aufgabe, das Regenwasser aus dem Fallrohr in die Regenwassertonne abzuleiten. Weiterhin schĂŒtzen Regenwassersammler die Regenwassertonne vor dem Überlaufen, indem Sie das Wasser weiter von dem Fallrohr in die Kanalisation leiten, sobald die Tonne voll ist. Meistens handelt es sich dabei um ein dĂŒnnes Abzweigrohr, das in das Fallrohr eingesetzt wird. Es gibt dabei verschiedene Systeme aus Kunststoff oder Metall, die auch teilweise mit speziellen Filtervorrichtungen kombiniert sind, um eine Verschmutzung oder Verunreinigung des Regenwassers zu verhindern.

Regentonne/Auslaufhahn

Um Regenwasser zu speichern, brauchen Sie ganz klar eine Regenwassertonne. Informieren Sie sich dazu hier ausgiebig ĂŒber die möglichen Arten und was es zu beachten gibt. Vergessen Sie bitte nicht an einen Auslaufhahn zu denken, falls dieser bei Ihrer Regentonne nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Aufbau einer Regentonne

Um das Ganze noch ein wenig zu verdeutlichen, gibt es hier noch zwei unterschiedliche Videos. Diese zeigen Ihnen wie Sie eine Regenwassertonne richtig aufbauen. Beim Ersten handelt es sich zwar um ein Verkaufsvideo von der Firma Graf. Dieses zeigt aber trotzdem ganz gut den Aufbau einer Regenwasser-Amphore.

Sinnvolles Zubehör einer Regentonne

Regenwassersammler – Überlauf

Ein Regenwassersammler oder auch Regenwasserdieb genannt ist ein praktisches Zubehörteil fĂŒr die eigene Regenwassertonne. Doch dies stellt eigentlich nicht nur ein optionales Teil dar, sondern sollte unserer Meinung nach immer mit gekauft werden. Gerade qualitativere Modelle können die tĂ€gliche Benutzung der Regentonne um Welten verbessern. Durch eine eingebaute Filterfunktion wird das Regenwasser von unnötigem Unrat wie Dreck oder Laub befreit, sodass nur das reine Regenwasser auch in die Tonne gelangt. Ebenso verhindert ein solches Teil, dass die Regentonne ĂŒberlaufen kann und leitet ĂŒberschĂŒssiges Wasser somit gleich durch das Fallrohr weiter.

Wie Sie Regenwasser effektiv sammeln können

Dass eine Regentonne bares Geld sparen kann, ist sicherlich jedem bekannt und bewusst. Wie eine Regentonne angeschlossen wird ist eigentlich auch fast jedem klar. Dass der Wirkungsgrad des Regenwassersammlers jedoch von Produkt zu Produkt sehr stark variiert, wissen die wenigsten. Stellen Sie sich vor, Sie haben die optimale GrĂ¶ĂŸe berechnet und wissen nun genau wie viel Wasser von Ihrem Dach kommt. Die richtige Regentonne haben Sie auch schon bestellt und diese auch schon an das Fallrohr angeschlossen. Doch was bringt es Ihnen, dass Sie genau wissen, wie viel Wasser vom Dach kommt, wenn eventuell nur die HĂ€lfte davon letztendlich in Ihrer Regentonne landet 


Das Problem ist oft, dass die VerdindungsstĂŒcke, die die Regentonne und das Fallrohr verdinden sollen und damit das Regenwasser sammeln (also möglichst verlustfrei weiterleiten) sollen oft nicht eine guten QualitĂ€t entsprechen oder sich die wenigsten dazu Gedanken machen. Dabei sind Regenwassersammler nicht teuer und bereinigen zudem noch das Regenwasser von lĂ€stigen Unrat. Durch diese VerbindungsstĂŒcke wird einerseits die optimale Regenwassernutzung gewĂ€hrleistet und andererseits auch Ihr Geldbeutel geschont, da Sie eventuell nicht zusĂ€tzlich mit Wasser aus der Leitung gießen mĂŒssen.

Regenwasser sammeln – Welche Arten gibt es?

Die einfachste Variante ist eine Wasser-Ablaufklappe, die direkt im Fallrohr eingebaut ist. Diese gibt es aus besonders robusten und demzufolge lange haltbaren Metall. Die Wasserzufuhr in die Regentonne kann dabei manuell gestoppt werden, indem man die Klappe einfach schließt. Achten Sie beim Kauf eines solchen Systems auf die korrekte RohrgrĂ¶ĂŸe auch wenn dieser Hinweis jetzt banal klingen mag.

Es gibt aber auch leicht ausgeklĂŒgeltere System, die sich von selbst schließen, sobald ein gewisser Wasserspiegel in der Regentonne erreicht ist. Solche Regenwassersammler mit Überlauf-Stopp werden ĂŒber ein SchlauchstĂŒck mit der Regentonne verbunden und befördern, sobald eine gewisse FĂŒllmenge erreicht ist, das ĂŒberschĂŒssige Regenwasser direkt weiter in die Kanalisation.

Die beste und auch empfehlenswerte Methode ist ein Regenwassersammler-System mit Überlauf-Stopp und zusĂ€tzlich integrierten Filter, der das Regenwasser bereits vor dem Eintritt in die Regentonne reinigt. Dadurch beugen Sie verschiedenen unerwĂŒnschten Verschmutzungen (durch BlĂ€tter, Nadeln) Ihrer Regentonne vor.

Wie verbindet man Regentonnen?

Viele Garten- und Regentonnenbesitzer stellen sich nach der Zeit oft die Frage, ob und wie sie das Auffangvolumen der Regentonne effektiv vergrĂ¶ĂŸern und demzufolge mehr Wasser speichern können. Viele denken daran, sich eine komplett neue Regentonne mit grĂ¶ĂŸerem Fassungsvermögen zuzulegen, dabei ist das oft gar nicht nötig. Es reicht meistens sogar eine einfache und kleinere Regentonne, die dann mit der bestehenden verbunden wird.

Grundlegend gibt es zwei Möglichkeiten, um Regentonnen miteinander zu verbinden. Viele nutzen dabei die erste Methode, die vor allem sehr improvisiert daherkommt aber bei vielen trotzdem gute Ergebnisse erzielt. FĂŒr was man sich letztendlich entscheidet ist natĂŒrlich die eigene Sache, dennoch wĂŒrden wir zur zweiten und professionelleren Methode raten.

1. Ansaugmethode mit Gartenschlauch

Man nimmt einfach einen alten Gartenschlauch und schneidet den auf eine kĂŒrzere LĂ€nge zurecht. Nun steckt man dieses StĂŒck Gartenschlauch in die volle Regentonne, saugt krĂ€ftig am anderen Ende und steckt dieses Ende einfach in die andere Tonne. So passt verteilt sich das Wasser ganz einfach durch den Wasserdruck. Diese Methode funktioniert wunderbar und ist zudem noch sehr einfach sowie kostengĂŒnstig durchzufĂŒhren.

2. Regentonnen-Verbinder

Diese Methode stellt natĂŒrlich die weitaus professionellere Methode dar. Mittels eines einfachen Regentonnenverbinders können Sie die Regentonnen miteinander verbinden. Dabei können Sie die HĂ€he der Verbindung selbst entscheiden. WĂ€hlen Sie eine höhere Verbindung, so wird die Verbindung zu einen Überlaufventil, welches die zweite Regentonne nur befĂŒllt, sobald die erste voll ist. Eine weitere Variante ist die tiefe Verbindung, bei der beide Regentonnen aufgrund des Wasserdrucks gleichzeitig befĂŒllt werden. Diese Methode ist mit einem minimalen handwerklichen Aufwand verbunden. Aber danach mĂŒssen Sie sich um nichts mehr kĂŒmmern, die Verbindung besteht und die Regentonnen werden in Zukunft beide zuverlĂ€ssig befĂŒllt.

Fazit

Um das Fassungsvermögen der eigenen Regentonne zu vergrĂ¶ĂŸern, stellt diese einfache Methode der Verbindung von zwei Regentonnen definitiv die kostengĂŒnstigste dar. So mĂŒssen Sie sich keine große Tonne kaufen, sondern können die bestehende trotzdem weiter nutzen und brauchen nur noch ein weiteres (auch gerne gĂŒnstigeres) Modell.

Wie kann man seine Regentonne verschönern?

Viele empfinden die klassische grĂŒne Regenwassertonne mit der runden Form inzwischen als nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ und möchten daher ein wenig optisch ansprechendere Modelle in ihren Garten stellen. Dabei gibt es grundsĂ€tzlich zwei Möglichkeiten:

  • ein optisch passende Regentonne kaufen
  • die bestehende Regenwassertonne selbst verschönern

Die wohl einfachste Variante ist, sich gleich eine ansprechende Regentonne zu kaufen. Der Markt bietet fĂŒr solche FĂ€lle wunderschöne Regentonnen, Wandtanks oder andere speziellere Regenspeicher. Doch mehr IndividualitĂ€t erhĂ€lt man mit der persönlichen Anpassung. Dabei kann man beispielsweise die Regenwassertonne einmauern oder anderweitig verkleiden bzw. „verstecken“. Oder man modifiziert diese gleich direkt auf dem Kunststoff. So findet man teilweise sehr ausgefallene Modelle, die mit verschiedenen Farben angemalt, verschiedenen Motiven beklebt oder sogar mit Bauschaum angepasst worden sind. Der eigenen KreativitĂ€t sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt, außer vielleicht dass die Materialien wasser- und witterungsfest sein sollten.

Mit welcher Farbe kann man eine Regentonne bemalen?

Mit welcher Farbe man seine Regenwassertonne bemalen kann, ist immer abhĂ€ngig von der Regenwassertonne. Je nach Regentonne kann es sogar erforderlich sein, dass man in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden den Anstrich zu erneuern. GrundsĂ€tzlich kann man eine Regentonne hinsichtlich der Farbauswahl frei entscheiden. Doch so frei wie man bei der Farbauswahl ist, so frei ist man nicht bei der Art der Farbe. Hier muss man beachten, was fĂŒr eine Regentonne man hat, sonst kann man sich an seiner Regentonne nicht lange erfreuen. Regentonnen gibt es verschiedenen Materialien, so unter anderem aus Kunststoff, Holz und Mentall. Hat man eine Regentonne aus Kunststoff besteht hier das Problem meist aus der Haftung. Hier kann es je nach OberflĂ€che erforderlich sein, dass man diese mit etwas Schleifpapier etwas bearbeitet. Dadurch kann man die OberflĂ€che aufbrechen und hat eine bessere Haftung. Beachtet man dieses nicht, kann es aufgrund der WitterungsverhĂ€ltnisse schnell zum AbblĂ€ttern der Farbe kommen.

Farben erfĂŒllen mehrere Funktionen

Anders sieht es bei Regentonnen aus Holz und Metall aus. Hier fĂ€llt nĂ€mlich die Farbe nicht nur eine optische Funktion, sondern erfĂŒllt auch einen Schutzfaktor. Bei einer Regentonne aus Holz ist dies der Schutz vor FĂ€ulnis und anderen SchĂ€den am Holz und bei einer Regentonne aus Metall, ist es der Schutz vor Rost. Beides ist nicht unwichtig, wenn man sich dauerhaft an seiner Regentonne erfreuen möchte. GrundsĂ€tzlich kann man hier auch nicht jede Farbe verwenden, vielmehr arbeitet man bei einer Regentonne mit einer Holzschutzfarbe. Damit man einen dauerhaften Schutz hat, können mehrere Schichten oder eine Schutzschicht aus Klarlack notwendig sein. Je nach QualitĂ€t der Farbe und Beanspruchung der Regentonnen kann es erforderlich sein, dass man den Anstrich in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden erneuert. Kleiner Tipp noch zum Schluss, egal ob eine Regentonne aus Kunststoff, aus Holz oder Metall, bei der Bearbeitung mit Farbe muss man immer auf das Innenleben aufpassen. Dieses sollte nicht in Verbindung mit der Farbe kommen, da dies sonst Auswirkungen auf die WasserqualitĂ€t haben kann. Wer hier auch das Innenleben mit einem Schutzanstrich versehen möchte, sollte darauf verzichten und diese lieber mit einer Teichfolie auslegen. Auch sollte man die Regentonne erst dann nutzen, wenn die Farbe ausreichend getrocknet und ausgehĂ€rtet ist.

Wie bekommt man ein Loch in die Regentonne?

Eine Regenwassertonne im Garten ist etwas Tolles. Man hat stĂ€ndig frisches Wasser, um damit die Pflanzen oder auch BĂ€ume und Blumen gießen zu können. Nun gibt es viele unterschiedliche Arten von Regenwassertonnen und damit man einen Ablaufhahn anschließen kann, braucht man ein Loch. Dieses Loch ist bei vielen Modellen bereits vorgeplant, sodass der Nutzer nur ein Cuttermesser benötigt, um ein Loch in die Regentonne zu bekommen. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, denn es besteht Verletzungsgefahr. Daher ist es gut, wenn der Nutzer langsam und achtsam vorgeht. Wenn er alles richtig macht, hat er innerhalb kurzer Zeit in Loch in der Regentonne und kann dann den Anschluss fĂŒr den Wasserhahn anbringen. Dadurch lĂ€sst sich das Wasser dann auch einfacher entnehmen.

Bohrungen leicht gemacht

Andere Modelle hingegen benötigen eine Bohrung. Dabei sollte der KĂ€ufer der Regentonne darauf achten, dass er den richtigen Bohrer verwendet. Der Bohrer kann aus einem Sortiment entnommen werden. Noch besser ist es jedoch, wenn sich ein Bohrer in der passenden GrĂ¶ĂŸe findet. Bei einem Wasseranschluss oder auch einem Zulauf fĂŒr die Regentonne werden immer Löcher benötigt. Der Nutzer sollte recht genau vorgehen, um spĂ€ter auch einen dichten Wasserauslauf zu haben. Dabei kann er sich natĂŒrlich gern Hilfsmittel zur Hand nehmen. So ist eine Bohrmaschine bei den meisten Wassertonnen ein Muss. Andere Modelle hingegen mĂŒssen gar nicht gebohrt werden. Diese Tonnen haben bereits einen Wasseranschluss, damit spĂ€ter mit einer Gießkanne oder dem Wasserschlauch Wasser entnommen werden kann.

Fazit

Nun kann jeder sehen, dass es recht einfach und schnell gehen kann, ein Loch in eine Wassertonne zu bekommen. Dabei sollte man nur so genau wie möglich vorgehen und wenn das befolgt wird, dĂŒrfte nichts passieren. Der KĂ€ufer darf nicht zu viel Druck aufwenden, damit die Tonne nicht platzt. Aber wenn alles richtig gemacht wird, passt der Wasserauslauf wie angegossen und wird auch ohne weiteres funktionieren.

Ein paar Gartentipps

Im eigenen Garten benötigt man einfach sehr viel Wasser. Wenn Sie beispielsweise schon einmal eine ganze Hecke angelegt haben, dann können Sie sicherlich nachvollziehen, dass man in diesem Bereich nicht nur viel Wasser, sondern auch Arbeit und Zeit reinsteckt. Daher empfiehlt es sich neben der kostensparenden Regenwassertonne vielleicht auch den einen oder anderen gesparten Euro in arbeitserleichternde Hilfen zu stecken.

Hecke

Im Bereich der Hecke kann man sich ganz leicht mit einer guten Heckenschere viel Arbeit sparen. Es lohnt sich einfach mal im nĂ€chsten Baumarkt wie Hornbach bzw. Obi oder auf verschiedenen Heckenschere Test Vergleichsportalen nach gĂŒnstigen Angeboten oder anderen hilfreichen Tools Ausschau zu halten. Gerade in Werkzeuge wird leider viel zu selten investiert, obwohl diese den Alltag im Garten wesentlich vereinfachen können. Wir empfehlen Ihnen daher, das eine oder andere Tool mit dem gesparten Geld der Regenwassertonne zu reinvestieren und somit angenehmer verschiedenste Arbeiten im Garten, wie beispielsweise das Schneiden einer Hecke, verrichten zu können.

Rasen

FĂŒr viele ist weiterhin das MĂ€hen des Rasens eine zeitraubende Belastung und meistens eher notwendiges Übel als wirklicher Genuss im Garten. GlĂŒcklicherweise ist die Technik inzwischen so weit vorangeschritten, dass man sogar mal ĂŒber einen RasenmĂ€hroboter nachdenken kann. Schließlich ist die Wiese das Fundament des Garten und muss natĂŒrlich auch mit dem Wasser der Regenwassertonne im Sommer hin und wieder bewĂ€ssert werden. Doch ein guter Rasen macht Arbeit, weswegen Sie vielleicht auch mal beim RasenmĂ€her Roboter Test ein paar mehr Informationen zu diesem Thema nachlesen können.

Wem solche RasenmĂ€h Roboter vielleicht zu schwach oder unzuverlĂ€ssig sind, kann natĂŒrlich weiterhin auf einen herkömmlichen RasenmĂ€her zurĂŒckgreifen. Allerdings gibt es hier beim Kauf auch einige Dinge zu beachten, die auf dieser RasenmĂ€her Vergleichsseite ausfĂŒhrlich zusammengefasst sind. Schließlich möchte man auch hier ein GerĂ€t erwerben, das einem die nĂ€chsten Jahre zuverlĂ€ssig den Rasen mĂ€ht.

Regentonne kaufen – Fazit

Eine Regenwassertonne ist nicht nur ein einfaches Gartenhilfsmittel, um Regenwasser zu sammeln, sondern auch ein stilistisches Objekt. Mit einer optisch ansprechenden Regenwassertonne kann man beispielsweise einen normalen Garten in eine mediterrane WohlfĂŒhloase verwandeln. Man sollte daher nicht nur auf die harten Fakten wie GrĂ¶ĂŸe oder Material achten wenn man sich eine Regentonne kaufen möchte, sondern ebenfalls auf die stilistischen Merkmale. Mit einem Wand Regenspeicher aus Kunststoff kann man die Regenwassertonne zum Beispiel nahelos unsichtbar an der eigenen Hauswand werden lassen oder mit einer Regentonne Amphore ein bisschen Mittelmeerfeeling aufkommen lassen. Regentonnen kann man entweder gĂŒnstig online oder im Baumarkt der nĂ€chst grĂ¶ĂŸeren Stadt kaufen. Gerade in einem Baumarkt kann man sich ein gutes Bild von der QualitĂ€t machen, dafĂŒr aber im Online Handel wesentlich mehr Geld sparen.

Wasserverbrauch – Der große Überblick

Der Wasserverbrauch in der Bundesrepublik Deutschland sinkt dank effizienter Technologien und einem wachsenden Bewusstsein fĂŒr dessen Bedeutung seit vielen Jahren. Unter den IndustrielĂ€ndern nehmen die Deutschen deshalb seit lĂ€ngerem einen Spitzenplatz im Verbrauch ein und auch in der Industrie sinkt der Bedarf kontinuierlich. DarĂŒber hinaus besitzt Deutschland im internationalen Vergleich große Ressourcen an SĂŒĂŸwasser, die seinen Bedarf vollstĂ€ndig decken. Dennoch sind die Preise auf dem Markt sehr unterschiedlich und können je nach Region Unterschiede bis zu 200 % aufweisen. Das liegt zu einem großen Teil an der unterschiedlichen Topografie und den Erdschichten, die den Zugang zum Grundwasser und dessen QualitĂ€t kennzeichnen. FĂŒr dessen Erschließung werden jĂ€hrlich rund 2,5 Milliarden Euro in die öffentliche Versorgung investiert und rund 15 Milliarden Euro mit industriellen und privaten Abnehmern umgesetzt. Gerade der Vergleich zu der Wasserersparnis durch die Nutzung einer Regenwassertonne ist in diesem Zusammenhang besonders interessant. Denn durch die alleinige Umsetzung verschiedener kleiner Verhaltensweisen wie das Nutzen einer Regentonne im eigenen Garten kann man den Wasserverbrauch drastisch senken und somit auch deutlich Kosten sparen.

Was kostet ein Kubikmeter Wasser?

Die Kosten fĂŒr einen Kubikmeter oder 1000 Liter Wasser sind in Deutschland stark von der Region abhĂ€ngig. Ausschlaggebend ist neben dem direkten Preis hinaus die GrundgebĂŒhr, die fĂŒr die Bereitstellung des Netzes und des Anschlusses auch ohne Verbrauch erhoben wird. Ist diese sehr hoch, der Preis fĂŒr einen Kubikmeter dafĂŒr aber niedrig, werden gerade kleine Verbraucher ĂŒberdurchschnittlich belastet. Anders als der Markt fĂŒr Gast und Strom ist das Wassernetz zudem noch zu einem ĂŒberwiegenden Teil in öffentlicher Hand. Ein Wechsel zu einem gĂŒnstigen Konkurrenten ist deshalb nur in AusnahmefĂ€llen möglich – in den meisten Gemeinden halten die kommunalen Versorger hingegen praktisch ein Monopol. Generell schwankt der Preis je nach Region zwischen 1,50 Euro und ĂŒber 3,00 Euro, wobei auch innerhalb eines Bundeslandes deutliche Differenzen auftreten können. ZusĂ€tzlich erheben die Kommunen auch eine GebĂŒhr fĂŒr das Abwasser, die sich am Wasserverbrauch orientiert und in der Regel weitere Kosten fĂŒr einen Kubikmeter in Ă€hnlicher Höhe verursachen.

Wie viel Wasser verbraucht man im Jahr?

Der Wasserverbrauch pro Kopf ist in den Jahren von 1990 bis 2007 nahezu permanent von 147 Liter auf rund 122 Liter am Tag gesunken und hat sich auf diesem Niveau eingependelt. Er schwankte in den folgenden Jahren nur noch geringfĂŒgig um maximal zwei Liter. Davon wird nur ein geringer Anteil zum Kochen und Trinken verwendet – mit rund 5 Litern liegt diese Verwendung noch unter dem Verbrauch fĂŒr das GeschirrspĂŒlen, der statistisch ungefĂ€hr 7 Liter ausmacht. Weitere 11 Liter werden indirekt von Kleingewerbe verbraucht, darunter etwa Fleischereien, BĂ€ckereien oder Arztpraxen. Der ĂŒberwiegende Anteil von beinahe zwei Drittel fĂ€llt hingegen fĂŒr die Toilette und die Körperpflege an. Allerdings macht das Trinkwasser ohnehin nur einen sehr kleinen Teil des tatsĂ€chlichen Wasserbedarfes aus. Das Umweltbundesamt schĂ€tzt, dass jeder Deutsche darĂŒber hinaus rund 3900 Liter Wasser am Tag indirekt verbraucht. Dieses umfasst zu einem ĂŒberwiegenden Teil solches fĂŒr die BewĂ€sserung in der Landwirtschaft, aber auch fĂŒr die Herstellung von Industrieerzeugnissen, Kleidung und BedarfsgĂŒtern.

Wie viel Wasser verbraucht man beim Duschen?

Selbst bei einer einheitlichen Duschzeit schwankt der Wasserverbrauch beim Duschen sehr stark. Wichtigster Faktor ist hier der Duschkopf und die GrĂ¶ĂŸe des Durchlaufs je Minute. Bei einem sparsamen Modell fließen innerhalb dieser Zeit zwischen fĂŒnf und sechs Litern aus dem Hahn. Die grĂ¶ĂŸten Verschwender sind hingegen Regenduschköpfe, die zwar mit einer angenehmen Berieselung werben, mitunter dafĂŒr aber auch 20 Liter Wasser oder mehr je Minute benötigen. Bei einer durchschnittlichen Duschdauer von fĂŒnf Minuten sind dies bereits 100 Liter oder nur zehn Duschen auf einen Kubikmeter. Bei einem sparsamen Duschkopf reicht hingegen dieselbe Menge fĂŒr rund 35 Duschen. In den meisten FĂ€llen liegen die tatsĂ€chlichen Duschzeiten jedoch deutlich höher und betragen nicht selten mehr als zehn oder sogar 15 Minuten. Eine durchschnittliche Badewanne hat ein FĂŒllvolumen von ungefĂ€hr 150 bis 180 Litern – in diesen FĂ€llen ist der Unterschied zwischen einer Dusche und einem Vollbad nur noch gering. Bei einem großen Durchfluss und langer Duschzeit spart es hingegen sogar Wasser.

Welchen Wasserverbrauch hat Deutschland im Durchschnitt?

International ist der Wasserverbrauch in Deutschland zwar relativ hoch, die Ressource wird andererseits aber vergleichsweise effizient genutzt. Der mit Abstand grĂ¶ĂŸte Verbraucher sind die Industrie und Kraftwerke, die gemeinsam nahezu 90 % des gesamten Wasserverbrauchs ausmachen. Die Landwirtschaft, die international immerhin fĂŒr rund 75 % des verwendeten Brauchwassers verantwortlich ist, macht in der Bundesrepublik hingegen lediglich rund 4 % des jĂ€hrlichen Bedarfs aus. Das meiste Wasser in der Industrie benötigen wiederum Anlagen zur Papier- und Metallverarbeitung, der Bergbau und die chemische Industrie. Es handelt sich hier jedoch in vielen FĂ€llen nicht um aufbereitetes Trinkwasser, sondern um OberflĂ€chen- oder Grundwasser, das direkt aus FlĂŒssen, Seen oder mittels Pumpen aus dem Erdreich entnommen wird. Der gesamte Verbrauch betrug 2013 rund 25 Milliarden Kubikmeter, von denen etwa 20 % oder fĂŒnf Milliarden Kubikmeter der öffentlichen Wasserversorgung dienten.

Wie hoch ist der durchschnittliche Wasserverbrauch von 2 Personen?

Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt benötigt im Jahr ungefĂ€hr 89 Kubikmeter Wasser und zahlt dafĂŒr je nach Region durchschnittlich zwischen 150 Euro und 300 Euro. Einzelne StĂ€dte mit einem besonders hohen Preisniveau erreichen jedoch sogar 400 Euro und mehr. Zu berĂŒcksichtigen ist dabei, dass zusĂ€tzlich Energiekosten anfallen, denn ein hoher Anteil darunter macht etwa das Warmwasser beim Duschen aus. Nur ein verschwindend geringer Teil des Wassers wendet der Haushalt fĂŒr das Kochen und Trinken auf – rund 3,7 Kubikmeter im Durchschnitt. Der tatsĂ€chliche Verbrauch mit Lebensmitteln und anderen VerbrauchsgĂŒtern liegt hingegen um ein Vielfaches höher – er belĂ€uft sich nach unterschiedlichen SchĂ€tzungen zwischen 7,8 Kubikmeter (Umweltbundesamt) und beinahe 10,6 Kubikmeter (WWF) am Tag. Dies entspricht auf ein Jahr gerechnet der beeindruckenden Menge eines Sees von zwei Meter Tiefe, 40 Meter Breite und 50 Meter LĂ€nge.

Regentonne richtig ĂŒberwintern – Der Wintercheck

Der Winter steht vor der TĂŒr, der Garten wir winterfest gemacht doch was ist eigentlich mit der Regentonne? Wie muss man dieses denn eigentlich richtig ĂŒberwintern? Kann man das das Wasser einfach drin lassen oder sollte die Regentonne doch komplett entleert werden?  
 Sie sehen, Fragen ĂŒber Fragen. Um nun mit den vielfach kursierenden Mythen aufzurĂ€umen, wollen wir Ihnen hier ein paar praktische RatschlĂ€ge geben, wie man eine Regentonne oder alternativ auch einen oberirdischen Regentank / Wassertank richtig ĂŒberwintert bzw. winterfest macht.

Maßnahmen fĂŒr die Regentonne

Auf dem Markt gibt es viele verschiedenen Modelle, da alleine schon den Überblick zu behalten ist schwer genug. Doch welche nun auch winterfest sind, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Viele Hersteller werden mit der Tatsache, dass ihre Regentonne winterfest sei und problemlos gefĂŒllt draußen bei Minusgraden stehen kann. Wir trauen diesen Tatsachen jedoch nicht so wirklich, weswegen wir Ihnen hier das „Schema F“, welches Sie fĂŒr alle klassischen Regentonnen verwenden können. Es gibt jedoch einige Ausnahmen wie beispielsweise die RegenfĂ€sser. Da dieses aus Holz bestehen, bedĂŒrfen diese anderen / zusĂ€tzlichen Pflegenmaßnahmen, auch wenn die hier vorgestellten auch dazu beitragen, dass Sie lange an Ihrem Regenfass Freude haben. Bei spezielleren Modellen sind jedoch immer die Herstellerangaben zu beachten.

1. Regentonne vollstÀndig entleeren

Wir wĂŒrden bei jedem Modell immer empfehlen, die Regentonne bei Minusgraden oder schon prohylaktisch bei Wintereinbruch vollstĂ€ndig zu entleeren. Das sich ausdehnende Wasser bei Frost (vielleicht erinnern Sie sich noch an das Thema „Die Anomalie des Wassers“ aus dem Physikunterricht in der Schule 😉 ) kann verschiedene SchĂ€den an Ihrer Regentonne provozieren. So leiden oft die kleineren Bauteile wie AuslaufhĂ€hne oder VerbindungsstĂŒcke am meisten. Stellen Sie sicher, dass auch wirklich das ganze Wasser aus der Regentonne heraus ist – schließlich reicht auch eine kleinere PfĂŒtze aus, um den Auslaufhahn bei Frost zu beschĂ€digen.

2. Regentonne vom Fallrohr abschließen

Stellen Sie sicher, dass die Regentonne komplett vom Fallrohr isoliert ist. Hier kommt es auf die Art Ihres Anschlusses an. Einfachere Modelle mit Klappe mĂŒssen Sie einfach manuell heraufklappen, um die Regentonne von der Wasserzufuhr abzuschließen. Bei komplexeren Modellen (z.B. die Regensammler von Graf mit eingebautem Filter) können Sie diese oftmals vom „Sommerbetrieb“ auf „Winterbetrieb“ umstellen.

3. Ablaufhahn abschrauben und geschĂŒtzt lagern

Nachdem Sie die Regentonne vollstĂ€ndig entleert haben, können Sie den Auslaufhahn abschrauben und bestenfalls drinnen lagern. Dies sind die empfindlichsten Teile an der Regentonne und können demzufolge auch schnell kaputt gehen. Auch wenn diese nicht viel kosten, so wĂ€re es doch Ă€rgerlich, wenn Sie in jedem FrĂŒhjahr einen neuen Hahn kaufen mĂŒssten.

Zum Schluss noch ein paar Hinweise zur Überwinterung von unterirdischen Tanks.

Die meisten in der Erde vergrabenen Wassertanks sind schon vorher „wintersicher“, da diese ja von einer umhĂŒllenden Erdschicht ziemlich gut vor Frost geschĂŒtzt sind. Daher brauchen sich die Besitzer solcher Systeme in der Regel nicht um eine spezielle Überwinterung zu bemĂŒhen. Achten Sie dabei jedoch sehr auf die Herstellerangaben oder bei Zisternen auf die Hinweise der Firma, die die Zisterne eingebaut hat, um so eventuellen SchĂ€den vorzubeugen.

Frostsichere Regentonne – trotzt KĂ€lte, Frost und Schnee

Jedes Jahr steht wieder mehr oder weniger ĂŒberraschend der Winter vor der TĂŒr. VĂ€terchen Frost beschert uns eisige Temperaturen, Schnee und KĂ€lte. FĂŒr Gartenfreunde, Hausbesitzer und Naturliebhaber immer wieder ein Grauen, weil im Außenbereich sowohl Pflanzen als auch GerĂ€te und Apparatur winterfest gemacht werden mĂŒssen. Gerade bei Regentonnen, die das Wasser auffangen und Blumen und Pflanzen bewĂ€ssern, ist bei Minusgraden Vorsicht geboten. Denn verbleibt das Wasser den Winter ĂŒber in herkömmlichen Regentonnen, dehnt es sich bei Gefrieren aus und die Tonne kann Risse bekommen oder sogar brechen. Doch es gibt Abhilfe mit Regentonne, die frostsicher ist!

Was ist eine frostsichere Regentonne?

Es gibt diverse verschiedene AusfĂŒhrungen, die KĂ€lte, Eis und Schnee erfolgreich trotzen. Entweder bestehen sie in unzĂ€hligen Designs aus robustem Polyethylen-Kunststoff, der besonders dickwandig ist oder aus stabilem Kesseldruck-imprĂ€gniertem Holz mit spezieller Innenverkleidung. Auch AusfĂŒhrungen mit einer Befestigungsmöglichkeit zur Sturmsicherung werden angeboten. Je nach Modell und Fassungsvermögen, welches in der Regel zwischen 200 und 1000 Litern liegt, kostet eine frostsichere Regentonne zwischen 150 und 350 Euro. Hinsichtlich des Aussehens erinnert zudem nichts mehr an die typische grĂŒne Plastiktonne. Man kann moderne Regentonnen in der Optik des eigenen Geschmacks erwerben, die sich dann hervorragend in das von Ihnen bestimmte Umfeld integrieren lassen. Doch nicht nur das schöne Aussehen ist ĂŒberzeugend. Eine Regentonne in der frostsicheren Variante hat durch das stabile Material generell eine lĂ€ngere Lebensdauer, als eine standardisierte.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Vor dem Kauf einer frostsicheren Regentonne sollte man einige Kriterien beachten. Hierzu zĂ€hlt unter anderem die geeignete GrĂ¶ĂŸe. Als kleine Faustregel dient hier die GartengrĂ¶ĂŸe und die Anzahl der zu bewĂ€ssernden Pflanzen. Wenn man sich bezĂŒglich des Fassungsvermögens nicht sicher ist und zwischen zwei GrĂ¶ĂŸen schwankt, sollte jedoch immer zum grĂ¶ĂŸeren Modell greifen, denn Regenwasser kann auch problemlos eine lĂ€ngere Zeit in der Regentonne verbleiben. Bevorzugt man insgeheim die Holzvariante der Regentonne, muss beachtet werden, dass diese des Öfteren mit einer Holzlasur behandelt werden sollte. Nur so ist eine lange Lebensdauer gewĂ€hrleistet. Wer jedoch keine Zeit und Lust auf Streichen hat, der sollte eine Kunststoff-AusfĂŒhrung wĂ€hlen. Frostsichere Regentonnen sind immer entsprechend gekennzeichnet und halten ohne Bedenken Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius aus. Im Idealfall enthĂ€lt der Lieferumfang einen Zapfhahn und einen Deckel. Ein kleiner Hinweis zur Handhabung: Trotz Frostsicherheit sollte die Tonne in der kalten Jahreszeit nicht bis zum oberen Rand gefĂŒllt sein, da sich gefrorenes Wasser bekanntermaßen ausdehnt und mehr Platz benötigt. Besonders beliebt und bewĂ€hrt sind laut Praxisberichten von Nutzern im Internet frostsichere Regentonnen von namhaften Herstellern wie Garantia, Beckmann, Graf und Gardena. GrundsĂ€tzlich gilt jedoch auch bei frostsicheren Regentonnen, dass sie gehegt und gepflegt werden sollen. Nur dann halten sie langfristig Wind und Wetter stand. Zudem ist die QualitĂ€t des Wassers dadurch deutlich besser und der Garten kann im FrĂŒhjahr wieder in vollem Glanze erstrahlen.

GrĂ¶ĂŸe von Regentonnen berechnen

Wie groß muss meine Regentonne sein? Wie viel Liter benötigt meine Regentonne? Was ist die optimale GrĂ¶ĂŸe einer Regentonne? Brauche ich einen 500 l oder 1000 l Wassertank / Regenwassertank? 


Solche Fragen bekommen wir ziemlich hĂ€ufig. Daher möchten wir in diesem Beitrag  einmal erklĂ€ren, worauf es bei der GrĂ¶ĂŸenbestimmung tatsĂ€chlich ankommt. Doch bevor es losgeht ein kleiner Hinweis: Es wird etwas technischer und rechnen muss man auch noch 
 Daher als erstes mal kurz kaltes Wasser ins Gesicht, um wach zu werden und dann legen wir los.

Entgegen der landlĂ€ufigen Meinung hĂ€ngt die benötigte GrĂ¶ĂŸe von Regentonnen nicht vom Bedarf (zum Beispiel „Wie viel Gießwasser brauche ich im Monat?“) oder von der GartengrĂ¶ĂŸe ab. Diese sollten die Entscheidung beeinflussen aber nicht ausschließlich herangezogen werden, um die optimale Regentonnen-GrĂ¶ĂŸe zu berechnen. Die wichtigsten GrĂ¶ĂŸen sind dafĂŒr die Niederschlagsmenge und die GrĂ¶ĂŸe der „projizierten DachflĂ€che“. Schließlich können Sie mit einer grĂ¶ĂŸeren Regentonne nicht dafĂŒr sorgen, dass mehr Regen fĂ€llt und Sie somit mehr Wasser zur VerfĂŒgung haben. Sie können zwar mehr Wasser speichern, aber wenn das Volumen nicht optimal ausgenutzt wird, haben Sie eventuell zu viel Geld fĂŒr eine zu große Tonne ausgegeben und relativieren damit wieder den Kostenvorteil der Regenwassernutzung. Die bessere Variante ist es, mittels folgender Formel genau das zu berechnen, was dann auch wirklich von Ihrem Dach aufgefangen wird:

Wie groß muss die Regentonne sein

Optimale GrĂ¶ĂŸe berechnen

Optimale GrĂ¶ĂŸe = Projizierte DachflĂ€che in mÂČ x Abflussbeiwert x Niederschlagswert

Projizierte DachflĂ€che: Wichtig zur Bestimmung der optimalen GrĂ¶ĂŸe einer Regenwassertonne
Projizierte DachflĂ€che: Wichtig zur Bestimmung der optimalen GrĂ¶ĂŸe einer Regenwassertonne

Projizierte DachflĂ€che: Dieser Wert gibt an, auf wie viel Quardratmeter der Regen fĂ€llt. Sie mĂŒssen sich das als die FlĂ€che vorstellen, die Sie erhalten wenn Ihr Haus kein eckiges Dach hĂ€tte. Sie erhalten die projizierte DachflĂ€che entweder in dem Grundriss zu Ihren Haus oder Sie nehmen die GrundflĂ€che plus den DachĂŒberstand. Eine schematische Darstellung finden sie in der Grafik rechts.

Abflussbeiwert: Dieser Wert gibt an, wie viel von dem eigentlichen Niederschlag letztendlich auch im Abfluss landet. Er kann Werte zwischen 0 und 1 annehmen. 1 wĂŒrde bedeuten, dass jeder Tropfen Niederschlag auch durch die Dachrinne in dem Abfluss landet, wĂ€hrend 0 anzeigt, dass Sie den kompletten Niederschlag ungenutzt lassen. Bsp.:

  • glasierte Tonziegel 0,9
  • Beton, unglasierte Tonziegel, Schiefer 0,8
  • bekieste FlĂ€chendĂ€cher 0,6

Niederschlagswert: Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die reine Niederschlagmenge. In der Regel verwendet man hierfĂŒr regional unterschiedliche Durchschnittswerte. Jedoch gibt es hierbei regelmĂ€ĂŸig Verwirrung, da einerseits unterschiedliche Einheiten verwendet werden (Liter vs. mm) und andererseits man unterschiedliche Durchschnittswerte verwenden kann (Jahr vs. Monat vs. Saison).

Okay, fangen wir mit der Einheit an: Im Prinzip verbirgt sich dahinter immer das Gleiche: Sie können das Volumen des Niederschlags entweder in Liter pro mÂČ (typischerweise in „Liter“ angegeben) oder mm Wasserhöhe pro mÂČ (typischerweise in mm angegeben) angeben. Dabei entspricht 1 Liter/mÂČ = 1 mm/mÂČ. Wenn Sie also Werte wie „500 mm“ im Zusammenhang mit Regen hören, dann wissen Sie jetzt, dass sich dahinter „500 Liter gefallenes Regenwasser auf den Quadratmeter“ verbergen. Gut, jetzt die konkreten Werte fĂŒr den Niederschlag. Sie finden fĂŒr jede Region bestimmte Wetterkarten im Internet, die auch meistens Durchschinittswerte fĂŒr den Niederschlag nehmen. Eine Möglichkeit wĂ€re es, den jĂ€hrlichen Niederschlag heranzuziehen und dann durch 12 zu teilen, um einen monatlichen Wert zu erhalten.

Wir empfehlen jedoch, weil es natĂŒrlich Abweichungen zwischen den Monaten gibt, die komplette „Gießsaison“ zu betrachten. D.h. Sie schauen wie viel Niederschlag in den Monaten April/Mai bis August/September fĂ€llt und teilen das durch die NiederschlagshĂ€ufigkeit. Ich verdeutliche das mal an einem Beispiel: Ich wohne in Leipzig und habe mir hier die ganzen Werte fĂŒr dieses Gebiet besorgt: In Leipzig hatte es im Zeitraum April bis Septemer im Schnitt rund 62 Liter im Monat geregnet, also 372 Liter in der ganzen Gießsaison. Da es aber glĂŒcklicherweise nicht jeden Tag regnet, habe ich mir angeschaut wie oft es das im Durchschnitt tut. FĂŒr Leipzig erhielt ich da rund ein Drittel NiederschlagshĂ€ugikeit (es waren 57 Regentage in der „Gießsaison“).

Optimale GrĂ¶ĂŸe einer Regenwassertonne – Und nun?

Okay, ich weiß jetzt, dass in Leipzig an 57 Tagen von April bis September insgesamt rund 372 Liter pro mÂČ Regen gefallen sind. An einem Regentag sind das demnach dann ca. 6,5 Liter pro mÂČ. Wenn mein Dach jetzt eine projizierte FlĂ€che von 50 mÂČ hat und aus glasierten Tonziegeln besteht, dann kann ich mit den ganzen Werten jetzt ganz locker die obere Formel verwenden:

Ergebnis

Optimale GrĂ¶ĂŸe = 50 mÂČ x 0,9 x 6,5 l/mÂČ = 292,5 Liter

Nach dieser ganzen Rechnerei, weiß ich nun, dass meine Regentonne eine optimale GrĂ¶ĂŸe von knapp 300 Liter haben sollte. War doch ganz einfach oder? Okay, ich gebe zu, dass war jetzt ein wenig ironisch. Aber zumindest haben wir jetzt wirklich ausgerechnet, welche GrĂ¶ĂŸe unsere Regenwassertonne letztendlich genau benötigt.

Fazit zur GrĂ¶ĂŸe von Regentonnen

Vielleicht fĂ€llt Ihnen jetzt besonders auf, dass die meisten im Handel angebotenen Regentonnen eine GrĂ¶ĂŸe von 200-300 Litern bzw. 300-400 Litern haben. Damit decken diese meistens die optimale GrĂ¶ĂŸe ab. Somit können Sie sich auch das ganze Gerechne sparen und „Pi-mal-Daumen“ einfach zu einem Standardmodell greifen. Da Sie weiterhin nach einem Regenguss nicht sofort das ganze Wasser vergießen, empfehlen wir sogar, eine grĂ¶ĂŸere Regentonne zu nehmen, um das Wasser auch etwas lĂ€nger speichern zu können. In der Regel sind auch zwei Tonnen besser als eine. Schließlich haben Sie eh meistens zwei DachschrĂ€gen und können nur so optimal das ganze Wasser auffangen.

Im Prinzip muss man die GrĂ¶ĂŸe und die eigene Anwendung immer ein bisschen in Relation zu einander sehen. Schließlich macht es keinen Sinn, eine 500 Liter fassende Regenwassertonne zu kaufen, die dann immer nur zur HĂ€lfte gefĂŒllt ist. Da kann man sich einerseits die Kosten fĂŒr die grĂ¶ĂŸere Variante sparen und andererseits auch ein wenig mehr Komfort mit einer kleineren bekommen, da man sich nun nicht mehr so in die Regentonne beugen muss, um das Wasser zu entnehmen. Allerdings ist eine stĂ€ndig ĂŒberlaufende Tonne ebenfalls nicht der optimale Fall. Schließlich schafft man es im Sommer auch nicht, stĂ€ndig nach Terminplan die Gartenpflanzen zu bewĂ€ssern.

Abschließender Tipp

Nehmen Sie sich bei einem Standard-Garten auch eine Standard Regenwassertonne mit 300 Litern. Möchten Sie auf Nummer sichergehen, dann sollten Sie zu einer 500 l Variante greifen. Erwerben Sie außerdem gleich einen ordentlichen Regenwassersammler mit dazu, da dieser einerseits mehr Regenwasser in die Regentonne befördert und andererseits diese auch vor dem Überlauten bewahrt. Dann noch in Kombination mit einem passenden Deckel hat man ein perfektes Allroundpaket, das in die allermeisten GĂ€rten perfekt passend wĂŒrde.

Wo muss man die Regentonne aufstellen?

Die Frage nach der Notwendigkeit einer Regentonne wurde beantwortet, die Art der Tonne herausgesucht und sogar schon bestellt. Super, damit sind die wichtigsten HĂŒrden genommen. Jetzt stellen sich aber wahrscheinlich viele solche Fragen wie

  • Wo sollte man eigentlich die Regentonne aufstellen?
  • Was muss man beachten, wenn man die Regenwassertonne in dem eigenen Garten nun aufstellen muss?
  • Gibt es einen optimalen Stand fĂŒr die Regentonne?

Diese Fragen wollen wir nun in diesem Ratgeberartikel klÀren.

Aufstelltipps fĂŒr die Regenwassertonne

Auch wenn dies an sich recht banal klingt, so kann man hier jedoch entscheidende Fehler machen, die sich spĂ€ter nur sehr schwer beheben lassen. Eine volle Regenwassertonne können Sie halt nicht mehr so einfach umstellen. Ebenso ist es Ă€rgerlich, wenn die Regentonne bei einer gewissen FĂŒllung dann einfach umfĂ€llt, was bei einem grĂ¶ĂŸeren FĂŒllstand schon die eine oder andere Überschwemmung im Garten verursachen kann. Daher möchten wir Ihnen hier ein paar Empfehlungen aussprechen, wie Sie Ihre Regenwassertonne optimal aufstellen können.

Vor direkter Sonneneinstrahlung schĂŒtzen

Die erste und wichtigsten ist, dass die Tonne vor direkter Sonneneinstrahlung geschĂŒtzt werden sollte. Dies beugt nicht nur der Algenbildung vor, sondern spart Ihnen durch die so verminderte Verdunstung einiges an Regenwasser. Sie haben Sie also mehr und saubereres Wasser. In einigen FĂ€llen ist dies leider nicht möglich. Daher sollten Sie dann unbedingt auf die Verwendung eines Deckels achten. GrundsĂ€tzlich ist ein Deckel immer empfehlenswert, aber wenn es um sonnige StellplĂ€tze geht, dann noch um ein Vielfaches mehr.

Leicht erreichbar aufstellen

Der zweite Punkt, und der liest sich vielleicht ein wenig trivial, ist dass Sie bequem an die Tonne herankommen sollten. D.h. sollten Sie Ihre Regenwassertonne direkt hinter einem Busch aufstellen wollen, dann sieht das eventuell hĂŒbsch aus, aber spĂ€testens nach dem fĂŒnften Mal „Gießwasser-Holen“ werden Sie die Tonne umstellen wollen, weil Sie immer hinter den Busch klettern mĂŒssen.

Kleines Podest verwenden

Ein weiterer Tipp ist, dass Sie die Tonne auf ein kleines Podest stellen sollten. Bei manchen Modellen ist ein solches schon im Lieferumfang enthalten, das ist aber nicht bei allen so. Der Aulaufhan fĂŒr das Regenwasser befindet sich ja immer am unteren Ende der Tonne. D.h. Sie mĂŒssen sich immer bĂŒcken und kommen mit Ihrer Gießkanne eventuell nicht ganz so bequem ran. Stellen Sie sich jetzt vor es sei Sommer und Sie Ihre Pflanzen im Garten gießen. Jetzt laufen Sie 5-10 Mal zu der Tonne und mĂŒssen sich immer und immer wieder sehr tief bĂŒcken. Schonen Sie daher Ihren RĂŒcken und stellen Sie die Tonne umfallsicher auf ein kleines und stabiles Podest.

FĂŒr stabilen Untergrund sorgen

Hier ist es noch wichtig, dass der Untergrund der Regenwassertonne stabil und gerade ist. Eine umfallende Tonne kann ziemlich viel Ärger machen. Viele bauen sich aus restlichen Ziegelsteinen, die noch z.B. vom Hausbau ĂŒbrig geblieben sind, eine sehr ansehnliche und stabile UnterflĂ€che.

Direkt an die Hauswand

Je weiter die Regenwassertonne von der Hauswand und demzufolge vom Fallrohr entfernt ist, desto abenteuerlicher werden Ihre Rohrkonstruktionen sein. Machen Sie nicht solche Experimente und stellen Sie die Tonne einfach an die Hauswand, sodass die Verbindung Fallrohr-Tonne auf ein Minimum reduziert wird. Ein weiterer Vorteil ist dabei, dass die Regentonne im Garten keinen unnötigen Platz wegnimmt. FĂŒr viele ist diese ein eher praktischer Gegenstand, den man lieber verstecken bzw. im Hintergrund halten möchte. Daher bietet sich ein Platz direkt an der Hauswand wunderbar an.

An jedes Fallrohr eine Regentonne

In der Regel haben HÀuser mehrere Regenrinnen und demzufolge Fallrohre. Es wÀre demzufolge einfach eine Verschwendung, wenn Sie das Regenwasser von nur einem Fallrohr abgreifen. So geht Ihnen sehr viel Regenwasser verloren, dass einfach ungenutzt in die Kanalisation weitergeleitet wird. Das wÀre einfach schade, wenn Sie dieses Potential nicht nutzen und nicht an jedes Fallrohr eine Regentonne aufstellen.

Wo muss man die Regentonne aufstellen – Fazit

Eine Regenwassertonne richtig aufzustellen, ist definitiv kein Hexenwerk. Man sollte dennoch ein paar wichtige Punkte beachten, weil die Probleme erst dann auftreten, wenn man sie meistens nicht mehr beheben kann. Nehmen Sie sich daher ein paar Minuten vor dem richtigen Aufstellen Zeit und sorgen Sie fĂŒr den richtigen Stand Ihrer Regentonne.

Tipp

Lassen Sie sich durch die ganzen Hinweise bitte nicht verunsichern und sehen Sie diese nur als kleine Checkliste an. Intuitiv stellen viele ihre Regentonne komplett richtig auf. Hier kann man nur ĂŒberprĂŒfen, ob man auch an alles gedacht hat.

MĂŒckenlarven, Algen, Kaulquappen & mehr

Was tun, wenn es in Ihrer Regentonne nur so von MĂŒckenlarven, Algen oder sonstigen Verunreinigungen wimmelt? Ergreifen Sie lieber schnell die Initiative, bevor Sie noch eine MĂŒckenplage am Hals haben, die Ihnen das Gießen der Blumen im Garten deutlich vermießen kann. Im Sommer können MĂŒcken zur richtigen Plage werden. Zum Beispiel etwa dann, wenn sie in einer großen Schar im Garten oder sogar im Haus umher schwirren. Zwar können Sie nicht komplett verhindern, dass MĂŒcken durch Ihren Garten schwirren, dafĂŒr können Sie deren Population aber gezielt minimieren. FĂŒr die Eiablage brauchen MĂŒcken nĂ€mlich stehendes Wasser. Eine Regentonne ist daher also die beste BrutstĂ€tte fĂŒr diese Insekten. Wenn Sie das jedoch wissen, können Sie einiges unternehmen, um eine MĂŒckenplage zu verhindern.

PrĂ€vention – Regentonnen nicht zur BrutstĂ€tte werden lassen

1. Regentonnen mit Deckel abdecken:

Die beste Methode gegen eine MĂŒckenplage ist natĂŒrlich, Maßnahmen zu ergreifen, dass es erst gar nicht so weit kommen kann. Die einfachste Methode, die Sie schon beim Kauf beachten können, ist einen Deckel fĂŒr Ihre Regentonnen zu benutzen. Diese sind manchmal sogar im Lieferumfang enthalten oder können gĂŒnstig zusĂ€tzlich erworben werden. Wir empfehlen daher unbedingt, gleich einen Deckel mitzubestellen.

2. Regentonnen leeren:

MĂŒckelarven brauchen circa drei bis vier Wochen, um Fliegen zu können. Sollten Sie in dieser Zeit kein Regenwasserbenötigen, dann können Sie Ihre Regentonnen auch komplett leeren. Damit sind Sie jedenfalls die MĂŒckenlarven los und beugen somit der Plage vor.

Regentonnen voller MĂŒckenlarven

Hier ist das unverzĂŒgliche Handeln Pflicht. Entfernen Sie die MĂŒckenlarven aus Ihren Regentonnen bevor sie sich zur nervigen Plage entwickeln. Nachdem die Larven aus ihren Eiern geschlĂŒpft sind, halten sich diese noch einige Zeit aud der WasseroberflĂ€che aus. Dabei nutzen sie die OberflĂ€chenspannung, um nicht unter zu gehen.

3. Pflanzenöl oder SpĂŒlmittel

Mit diesen Hausmittelchen können Sie ganz leicht, die OberflĂ€chenspannung des Wassers reduzieren. DafĂŒr reichen in der Regel schon ein paar Tropfen. Probieren Sie es einfach aus. Aber bitte sind Sie maßvoll mit dem SpĂŒlmittel, schließlich wollen Sie das Wasser noch zum Gießen verwenden und nicht Ihren Pflanzen schaden.

4. StechmĂŒckenFrei

Auf dem Markt gibt es verschiedene Mittelchen, mit denen sich MĂŒcken bekĂ€mpfen lassen. So können Sie solche Produkte im Baumarkt um die Ecker oder einfach bei Amazon erwerben. Diese sind meistens biologisch abbaubar und somit unschĂ€dlich. Diese Methode stellt mit der PrĂ€vention durch einen Deckel, die wirkungsvollste dar und sorgt dafĂŒr, dass die MĂŒckenlarven komplett vernichtet werden. Das wohl bekannteste Produkt ist das StechmĂŒckenFrei von Neudorff. Einfach anwendbar, gĂŒnstig und zuverlĂ€ssig.

Algen

Wie bei MĂŒcken ist auch bei Algen die beste Methode die PrĂ€vention. Algen entstehen vor allem durch die direkte Sonneneinstrahlung. Daher ist die einfachste Methode, einen Deckel zu verwenden. Damit entziehen Sie den Algen eine Wichtige Wachstumsgrundlage. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, den Algen die NĂ€hrstoffe im Wasser durch andere Pflanzen zu entziehen. Da das Wasser aber die NĂ€hrstoffe fĂŒr die Pflanzen enthalten soll, ist das eine eher ungeeignete Methode. Sollten Sie keine Deckel haben oder die Verwenung nicht schnell genug zu Ergebnissen fĂŒhrt, dann hilft oftmals nur noch die Verwendung von dedizierten Chemikalien. Wir empfehlen jedoch die einfache Verwendung eines Deckels und ein bisschen Geduld. Dann sollte sich das Thema von selbst erledigen.

Wie kommen Kaulquappen in die Regentonne?

Wie Tiere an bestimmte Orte kommen, die eigentlich nicht ihr Lebensbereich sind, ist oftmals ein RĂ€tsel. Dies gilt auch, wenn ein Gartenbesitzer in seiner Regentonne Froschlaich entdeckt bzw. kleine Kaulquappen. Viele fragen sich: Ist der laichende Frosch auch noch drinnen bzw. wie ist dieser in das doch recht hohe AuffangbehĂ€ltnis fĂŒr Regenwasser gekommen? Doch wie bei allen RĂ€tseln, die Tiere betreffen, gibt es natĂŒrlich auch hier eine logische ErklĂ€rung. ZunĂ€chst einmal muss man Spekulationen Einhalt gebieten: Da Frösche keine Senkrechtkletterer sind und auch keine großen Springer ist es schon teils ein RĂ€tsel, warum in einer freistehenden Regentonne sich plötzlich Kaulquappen befinden. Um dieses RĂ€tsel zu lösen, muss man einige Tage ab dem Tag der Entdeckung der Kaulquappe zurĂŒckgehen.

Schnelle Entwicklung

Die Entwicklung vom Ei (Laich) zur Kaulquappe dauert es ca. 10 Tage. Dass gerade an Regentagen der Froschlaich unentdeckt bleibt, ist nicht ungewöhnlich. Denn meist schaut sich der Gartenbesitzer nur vom Haus bzw. Fenster aus an, ob die Tonne eventuell per Hand oder ĂŒber den Schlauch entleert werden muss zwischendurch.

RÀtselauflösung

Doch nun zur eigentlichen RĂ€tselauflösung: Nein, die Frösche hĂŒpfen bzw. klettern nicht selbst in eine Regentonne und legen dort ihren Laich ab, der sich binnen von 13 Tagen zum Frosch entwickelt. Der Laich wird meist durch Vögel an bzw. in die Tonne im Garten getragen. Diese nehmen den Froschlaich an ihren FĂŒĂŸen auf, wenn sie sich in einem entsprechenden GewĂ€sser aufhalten, in dem Frösche ihren Laich abgelegt haben. Und Vögel baden bzw. trinken (oder fressen gerne aus der Regentonne lebende Insekten) – vor allem wenn die Regentonne unbeobachtet ist vom Menschen. Der Laich spĂŒlt sich dadurch von den VogelfĂŒĂŸen ab und gelangt in die Regentonne. Teils hĂ€ngt der Froschlaich am Vogelschnabel, wenn der Vogel gerade im Bach etc., wo die Frösche gelaicht haben, ebenfalls irgendwelche Insekten herausgepickt hatte.

Wie lÀsst sich Regenwasser durch ein Hauswasserwerk nutzen?

Regenwasser ist ein kostbares gut und sollte aufgefangen werden
Regenwasser ist ein kostbares gut und sollte aufgefangen werden

Wasser ist eine wertvolle Ressource, die einerseits aufwendig gewonnen und aufbereitet werden muss, andererseits aber auch kostenlos in Form von Regenwasser zur VerfĂŒgung steht. Durch das Auffangen und Verwenden von Regenwasser können Sie als Haus- oder Gartenbesitzer nicht nur Kosten sparen, sondern zugleich auch die Umwelt entlasten.

Die einfachste Variante ist die altbekannte Regentonne. Sie eignet sich beispielsweise als Regenwasserreservoir fĂŒr den Garten, um das darin aufgefangene Wasser zum Gießen von Pflanzen zu benutzen.

DarĂŒber hinaus können Sie aufgefangenes Regenwasser jedoch auch in das Leitungsnetz Ihres Hauses einspeisen und anderweitig nutzen, so beispielsweise fĂŒr den Betrieb Ihrer Waschmaschine oder fĂŒr die ToilettenspĂŒlung. FĂŒr diese Zwecke ist es nicht zwingend erforderlich, dass das verwendete Wasser TrinkwasserqualitĂ€t aufweist, und statt des relativ teuren Trinkwassers können Sie dafĂŒr problemlos Regenwasser verwenden.

Kosten senken und Geld sparen

Auf diese Weise können Sie Ihren Trinkwasserverbrauch und somit auch ihre Betriebskosten spĂŒrbar reduzieren. Dazu kommen jedoch noch weitere Vorteile, denn Regenwasser ist – im Unterschied zu Grundwasser – komplett kalkfrei. Das kommt nicht nur vielen Pflanzen zugute, die lieber „weiches“ Regenwasser als „hartes“, kalkhaltiges Trinkwasser bevorzugen.

Auch Wasserleitungen, Waschmaschinen und sanitĂ€re Einrichtungen wie ToilettenspĂŒlungen profitieren von der Verwendung von Regenwasser, weil sich dort dann keine oder zumindest deutlich weniger Kalkablagerungen bilden.

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Das wiederum senkt das Risiko von durch Kalkablagerungen hervorgerufenen Funktionsstörungen und SchÀden. In der Waschmaschine verringert kalkarmes oder kalkfreies Wasser zudem den Waschmittelbedarf, was sich sowohl auf die Umwelt als auch auf die Haushaltskasse positiv auswirkt.

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Das Hauswasserwerk – Eine praktische Sache

Mann schließt eine Hauswasserpumpe an | Quelle: Fotolia.com
Mann schließt eine Hauswasserpumpe an | Quelle: Fotolia.com

Voraussetzung fĂŒr eine systematische Nutzung von Regenwasser ist jedoch die Installation eines geeigneten Hauswasserwerkes. Dieses sorgt dafĂŒr, dass das benötigte Wasser an den entsprechenden Stellen im Haus beziehungsweise auf dem GrundstĂŒck bereitsteht und dass eventuelle Defizite bei Bedarf durch Trinkwassernachspeisung ausgeglichen werden können.

Die Trinkwassernachspeisung ist ĂŒberall dort erforderlich, wo die Regenwassernutzung ĂŒber eine reine Gartenanlage zur BewĂ€sserung hinausgeht und ein kontinuierlicher „Nachschub“ an Wasser benötigt wird. Zu beachten ist dabei, dass die einschlĂ€gigen Normen eine direkte Verbindung der Trink- und der Regenwasserleitung untersagen, um einer potenziellen Vermischung von Trink- und Regenwasser und daraus resultierenden hygienischen Problemen vorzubeugen.

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Falls Sie das Regenwasser in Haus und Garten so nutzen möchten, dass eine Trinkwassernachspeisung notwendig ist, mĂŒssen Sie sich daher fĂŒr einer Nachspeisung in den Zisternentank oder eine Nachspeisung in die Pumpenleitung entscheiden.

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Was gibt es beim Hauswasserwerk zu beachten?

Das Hauswasserwerk besteht grundsĂ€tzlich aus einer Pumpe sowie einem DruckbehĂ€lter, der bei Kleinanlagen jedoch auch entbehrlich sein kann. Um den Druck in der Anlage kontrollieren zu können, wird diese hĂ€ufig auch mit einem Manometer ausgestattet. In Anlagen, in denen der Förderdruck den maximal zulĂ€ssigen Betriebsdruck des DruckbehĂ€lters um mehr als zehn Prozent ĂŒbersteigt, ist zudem ein Sicherheitsventil Pflicht. Eine sehr gute Vorstellung von Hauswasserwerken und was bei diesen zu beachten ist, finden Sie im Gartenmagazin [3].

Welche technischen Richtlinien und Rechtsnormen Sie bei der Installation eines Hauswasserwerks im konkreten Einzelfall beachten mĂŒssen, hĂ€ngt davon ab, ob Sie es ausschließlich fĂŒr die Brauchwasserversorgung oder auch fĂŒr die Trinkwasserversorgung Ihres Hauses verwenden wollen. FĂŒr die Verwendung von Regenwasser kommen allerdings in erster Linie Brauchwassernutzungen infrage, wohingegen Trinkwasser in der Regel aus Brunnen gewonnen wird.

Vor dem Kauf des Hauswasserwerkes

Bevor Sie sich fĂŒr ein bestimmtes Hauswasserwerk – und im Zusammenhang damit auch fĂŒr eine bestimmte ZisternengrĂ¶ĂŸe – entscheiden, empfiehlt sich eine sorgfĂ€ltige Analyse des voraussichtlichen Wasserbedarfs und der durchschnittlichen Niederschlagsmenge, mit der Sie am Standort Ihres Hauses beziehungsweise auf Ihrem GartengrundstĂŒck erfahrungsgemĂ€ĂŸ rechnen können.

Die optimale GrĂ¶ĂŸe einer Regenwassertonne wurde auch schon weiter oben in unserem Ratgeber genauer erlĂ€utert.

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Erst wenn Ihnen diese Angaben vorliegen, können Sie eine fundierte Entscheidung darĂŒber treffen, fĂŒr welche Zwecke Ihr Hauswasserwerk ausreichend sein kann und welchen technischen Anforderungen es dafĂŒr genĂŒgen muss.

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Mit Regenwasser die Balkonpflanzen bewÀssern und pflegen

Ein herrlich blĂŒhender Balkon mit farbenprĂ€chtigen Blumen und blĂŒhenden Pflanzen ist nicht nur eine Augenweide fĂŒr alle, die am Haus vorbei gehen, sondern auch fĂŒr die Bewohner selbst. Damit das Ergebnis so schön und bunt ausfĂ€llt, braucht es regelmĂ€ĂŸiges Gießen, das Sie am besten mit Regenwasser vornehmen.

Regenwasser bietet sich förmlich fĂŒr die Balkonpflanzen an
Regenwasser bietet sich förmlich fĂŒr die Balkonpflanzen an

Regenwasser bietet viel fĂŒr die Gesundheit der Pflanzen

Oft heißt es, dass Regenwasser das beste Wasser fĂŒr die BewĂ€sserung von Pflanzen [4] ist. Das haut auch seinen Grund, denn im Gegensatz zum traditionellen Wasser aus dem Wasserhahn ist es komplett kalkfrei. Auch die keimtötenden ZusĂ€tze, die oftmals im Leitungswasser enthalten sind, kommen nicht vor.

Gerade kalkhaltiges Wasser wird von vielen Pflanzen schlecht vertragen, vor allem die Epiphyten, die in den Astgabeln und auf den Ästen hoher BĂ€ume wachsen, sind hier gemeint. Konservierende ZusĂ€tze, zum Beispiel Chlor oder Fluor bzw. Ozon, die oftmals dem Wasser beigemengt sind, schaden vielen Pflanzen und fĂŒhren zu UnvertrĂ€glichkeiten.

Nicht zuletzt bildet sich oft ein weißer Belag auf den BlĂ€ttern und BlĂŒten, der nicht schön anzusehen ist. Ein wichtiges Argument, das fĂŒr Regenwasser zum Gießen spricht, ist die Tatsache, dass Leitungswasser meist sehr kalt ist. Damit erleiden sie gerade in heißen und trockenen Perioden quasi einen Schock.

Kostenfaktor nicht unterschÀtzen

Es liegt auf der Hand, dass Sie gewonnenes Regenwasser natĂŒrlich komplett ohne Kostenbelastung zum Gießen der Pflanzen verwenden können. FĂŒr Leitungswasser hingegen mĂŒssen Sie zahlen und belasten den Verbrauch, da ja Trinkwasser aus dem Wasserhahn kommt. Um Regenwasser zum Gießen zur VerfĂŒgung zu haben, mĂŒssen Sie zwar etwas investieren, doch ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hat sich diese Anschaffung in jedem Fall amortisiert.

Unterschiedliche Möglichkeiten zum Regenwasser sammeln

Die hĂ€ufigste und zugleich gĂŒnstigste Methode, Regenwasser aufzufangen, ist das Aufstellen einer Regenwassertonne. Dies ist dann am effektivsten, wenn Sie den Standort direkt unter einem Fallrohr wĂ€hlen. Damit fließt das Wasser direkt von der DachflĂ€che in die Tonne.

Sie finden im Handel eine große Auswahl an BehĂ€ltern dafĂŒr, wobei am hĂ€ufigsten Plastik als Material verwendet wird. Wenn Ihnen das zu rustikal oder gewöhnlich vorkommt, können Sie auch auf moderne und sehr designstarke Modelle zurĂŒck greifen.

In Amphorenform gibt es AuffangbehĂ€lter genauso wie als Pflanzschale, womit Sie sicher fĂŒr Ihren Anspruch den richtigen finden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist nur, dass Sie die richtige GrĂ¶ĂŸe wĂ€hlen.

Wenn Sie einen Garten haben, ist eine Regenwassertonne mit einem Fassungsvermögen von 200 Liter zu empfehlen. Um nur die Blumen auf dem Balkon zu versorgen, genĂŒgt auch eine kleinere Version. Achten Sie darauf, dass der BehĂ€lter in jedem Fall die richtige GrĂ¶ĂŸe hat, da sonst ĂŒberschĂŒssiges Wasser daneben rinnt und StaunĂ€sse verursacht.

Formschöne Gießkannen erfĂŒllen Zweck

Wer am Balkon keinen Platz fĂŒr eine Tonne zum Sammeln des Regenwassers hat, kann mehrere Gießkannen aufstellen. Diese haben den Vorteil, dass Sie sie gleich zum Gießen verwenden können, ohne das Regenwasser erst noch umfĂŒllen zu mĂŒssen. Im Handel finden Sie zahlreiche Modelle aus unterschiedlichen Materialien und in vielen GrĂ¶ĂŸen.

Bedenken Sie beim Kauf, dass Sie die Gießkanne zumindest aufheben und zum Gießen tragen mĂŒssen. Damit liegt es auf der Hand, dass sie nicht allein schon in leerem Zustand zu schwer sein sollte. Am gĂ€ngigsten sind Modelle aus Kunststoff, der ja nicht nur in Sachen Gewicht leicht, sondern auch sehr wetterbestĂ€ndig und unempfindlich ist. Die Gestaltung der Gießkannen lĂ€sst zudem in vielen FĂ€llen sowohl beim Design als auch bei der Farbe kaum WĂŒnsche offen.

weiterfĂŒhrende Links

[1] – Garantia
[2] – Graf
[3] – Gartenmagazin
[4] – GartenbewĂ€sserung

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